Bierbrauset für bestes süffiges Bier

Bierbrauset und Zutaten Für Das Optimale Bier

Hobbybrauer benötigen keine langjährige Ausbildung zum Bierbraumeister nach Massgabe des Deutschen Braumeister- und Malzmeister-Bundes, um das beliebte goldbraune Getränk selbst erzeugen zu können, sondern ein Bierbrauset.

Umfragen unter Nutzern von Bierbrausets ergaben, dass sich die Bedienung dieses interessanten Geräts relativ einfach gestaltet. Hinzu kommt die Freude am Genuss des selbst gebrauten Biers, was nachvollziehbar macht, dass man die Herstellung des flüssigen Goldes mit Bierbrauset als Geschenkofferte für den männlichen Anteil der Bevölkerung preist.

Die Zutaten für das per Bierbrauset erzeugte Getränk entsprechen den in einer profilierten Brauerei eingesetzten Zutaten. Das bedeutet, man benötigt konzentrierte Bierwürze, Wasser und Hefe. An technischem Equiment kommen ein Gärbehälter sowie Behältnisse zum Abfüllen des Getränks hinzu.

Woher kommt der Begriff Brauen

Im Rahmen der Lebensmitteltechnologie gilt das Brauen als Prozess, in dessen Ergebnis ein Getränk entsteht. Beim Bierbrauen nennt man das Produkt Bier. Das als Bierbrauen bekannte Verfahren erfolgt in einer Brauerei. Es erfordert Spezialkenntnisse, wie sie ein erfahrener Bierbrauer besitzt.

Über die Zeiten hinweg erlangten die Bierbrauer fundierte Erfahrungen bezüglich der Herstellung dieses Produkts. Dadurch stieg der Anzahl erfolgreicher Brauverläufe, resp. der Anteil genussfähiger Biersorten.

Traditionelle Bierherstellung

Beim Bierbrauen werden die Elemente Wasser, Malz und Hopfen eingesetzt. Deren Vermischung sowie Temperatureinflüsse, die Zufügung von Hefe und Lagerungsphasen führen zu biochemischen Vorgängen, wobei die Hefe den Gärvorgang auslöst. Dieser erfolgt in grossen Gärzylindern, den zentralen Elementen jeden Brauerei-Betriebs. Im Ergebnis bildet sich ein ober- oder untergärigen Bier.

Der Biergeschmack wird beim Brauen durch den aus Malz entstehenden Stoff Maltose beeinflusst. Dies gilt auch für das beigefügte Wasser und den Hopfen. Salz- und Mineralgehalt spielen dabei eine Rolle, ebenso das Reifestadium des Hopfens. Zudem sind die gelbgrünen Hopfenzapfen ein entscheidender Faktor für die Lagerfähigkeit des Bieres.

Den Abschluss der Bierherstellung stellt das Filtern und Abfüllen des Getränks in Flaschen, Dosen oder Fässer dar. Nach einer Lagerung ist das Bier mit einem durchschnittlichen Alkoholanteil von drei bis sechs Prozent zum Verzehr bereit.

Funktionsweise eines Bierbrausets

Ein Bierbrauset leistet die beim Brauvorgang notwendigen Etappen in komprimierter Weise. Es macht die Küche, die Garage oder die Vorratskammer zur Brauerei. Zunächst wird bei Nutzung eines Bierbrausets das Konzentrat von Bierwürzen siedendem Wasser zugeführt. Durch den Zusatz von Hefe beginnt der Gärungsprozess.

Am Schluss des Brauens steht die Filterung und Lagerung des erzeugten Biers. Es folgt der Genuss des selbst produzierten Getränks.

Das richtige Gerätesortiment

Der Markt bietet ein Spektrum von Bierbrausets. Diese unterscheiden sich durch Bauweise, Produktionsleistung, Zubehör, Bedienungskomfort sowie die Anschaffungkosten. In der Regel erhält der Käufer eine detaillierte Anleitung zur Bedienung und Pflege seines Bierbrausets.

Erfahrungen zeigen, dass das eigenständige Bierbrauen einen Zeitumfang von einigen Wochen erfordert. Der Biersud ist bereits nach spätestens einer Stunde angesetzt. Gärvorgang und Lagerung sind etwas längerfristiger. Dabei sollte man bedenken, dass es in verschiedenen Stadien des Gärprozesses zu teilweise erheblichen Geschmacksunterschieden beim Getränk kommt.

Bei den Bierbrausets unterscheidet man verschiedene Geräteklassen wie Einsteiger-Sets, Equipment für den professionellen Gebrauch sowie Party-Bierbrausets. Sie werden zumeist als Bausätze geliefert, wobei die Modelle “Dein Bier” sowie “Bier-Kwik” als Marktführer gelten. Durchschnittlich muss man beim Erwerb eines Bierbrausets mit Anschaffungskosten von rund einhundertfünfzig Euro rechnen. Erzeugbar je Gährungsvorgang sind rund sechzig Liter Bier.

Vorteile des Bierbrauens zu Hause

Mit einem Bierbrauset kann man sein Bier nicht nur zeitnah und relativ unkompliziert, sondern auch nach individuellen Geschmacksvorlieben erzeugen. Kombinationsmöglichkeiten sowie exakte Dosierbarkeit der Bierwürze-Pulver vereinfachen den Brauprozess.

Die Nutzung eines Bierbrausets macht kostenintensive Besuche in gastronomischen Einrichtungen überflüssig. Dies bevorratet den Besitzer zu jeder Zeit mit dem beliebten Getränk in obergäriger Brauweise.

Mit der Eigenherstellung von Bier per Brauset entsteht nicht nur die interessante Suche nach der eigenen “Biermarke”, sondern mit dieser Kreation ist auch Freude und vermutlich mindestens ein Schwips verbunden.

Historische Fakten über Bier

Historische Forschungen führten zu dem Ergebnis, dass Bier seit mehreren tausend Jahren in menschlichen Gesellschaften genossen wird. Dies belegen bereits Funde aus Mesopotamien und Ägypten. Im europäischen Rahmen war Bier bereits bei den Römern bekannt. Sie nannten das alkoholhaltige Getränk nach der Erntegöttin Ceres.

Das Mittelalter führte zu einem deutlichen Aufschwung in der Herstellung von Bier. Vor allem den Brauereien in den Klöstern gelang es, die Herstellung von Bier und den Vertrieb dieses Produkts zu optimieren. Dies ist eine Erklärung für die finanzielle Unabhängigkeit dieser klerikal geprägten Einrichtungen zur Zeit des Mittelalters und darüber hinausgehend.

Dabei gilt es zu bedenken, dass Bier Lebensmittel für alle Bevölkerungsschichten war. Selbst Kinder tranken wenig alkoholisierte Biersorten, denn es war kalorienhaltig, keimfrei und unterstützte das Überleben in Zeiten der Nahrungsknappheit. Dies erklärt auch, weshalb in manchen Gegenden von der Bevölkerung rund ein Viertel der Einnahmen für den Kauf von Bier verwendet worden ist.

Vor diesem historischen Hintergrund wird auch die Fokussierung kommunaler Steuerbehörden auf das Brauereigewerbe verständlich, versprach doch der hohe Absatz von Bier reichlich fliessende Steuereinnahmen.

Brauchtum und Reinheitsgebot

Bierbrauen war in der historischen Vergangenheit mit traditionellen Bräuchen verknüpft. Vor allem ging es dabei um die Abwehr negativ wirkender Geister wie Hexen und Dämonen. Dazu setzte man spezielle Kräuter und Rituale beim Brauvorgang ein.

Zum bis heute erhaltenen Brauchtum der Biererzeugung zählt die Herstellung auf der Grundlage des Reinheitsgebots aus dem Jahre 1516. Dieses besagt, dass Hopfen, Malz und Wasser Bestandteile des Biers sein dürfen. Die nach diesem Reinheitsgebot hergestellten Biersorten weisen diesen Aspekt eigens auf dem Etikett aus.

Allerdings wurde das Reinheitsgebot durch die Umgestaltungen auf dem europäischen Markt aufgeweicht. Das bedeutet, dass heute auch Biersorten verkauft werden dürfen, deren Rezeptur von dem im Mittelalter festgeschriebenen Reinheitsgebot abweichen. Das per Bierbrauset produzierte Bier kann nach dem Reinheitsgebot gebraut sein oder davon abweichen.

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